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Ernährungstipps für Dialysepatienten
23.7.2014 Bei Patienten mit Niereninsuffizienz spielt die Ernährung eine wichtige Rolle. Wollen Dialysepatienten eine Diät halten, empfiehlt sich die Zusammenarbeit mit einem Dialyse-Team, das einen optimalen Speiseplan individuell für jeden Patienten erstellt. Dabei zählt Hamburg deutschlandweit zu den Städten, die die größte Auswahl an qualifizierten Dialysezentren- und Praxen bietet, wie der Blick in das Telefonbuch zeigt. Experten empfehlen Betroffenen in erster Linie eine eiweißarme Diät sowie eine hohe Trinkmenge. Während einer Dialyse lauten die Empfehlungen oft gegenteilig, wobei nun eine eiweißreiche Ernährung sowie eine begrenzte Flüssigkeitszufuhr notwendig sind. Dies liegt daran, dass bei der Dialyse Aminosäuren, die Bausteine der Eiweiße, verloren gehen und vermehrt Eiweiße abgebaut werden. Mit einer ausreichenden Energiezufuhr von bis zu 2500 kcal täglich bei 75 kg Körpergewicht kann diesem entgegengewirkt werden. Der Anteil der Eiweiße sollte etwa 15, der Fette 35 und der Kohlenhydrate 50 Prozent betragen.  
 
Phosphat-, kalium- und salzarme Ernährung  
 
Aufgrund der Nierenschwäche steigen im Blut die Phosphatwerte, was langfristig Knochenveränderungen, Gefäßschäden sowie eine Nebenschilddrüsen-Überfunktion zur Folge hat. Daher ist bei Dialyse-Patienten eine phosphatarme Ernährung wichtig. Das Problem ist dabei, dass die Phosphatzufuhr im engen Zusammenhang mit der Eiweißzufuhr steht, da eiweißreiche Nahrungsmittel oftmals auch viel Phosphat enthalten. Aus diesem Grund kann die Phosphatzufuhr nur eingeschränkt reduziert werden. Dialyse-Patienten müssen daher zusätzlich phosphatbindende Medikamente einnehmen. Auf sehr phosphatreiche Nahrungsmittel sollte verzichtet werden, beispielsweise Müsli, Nüsse, Innereien, Eigelb, Vollkornbrot und Hülsenfrüchte. Zudem kommt es aufgrund des Rückgangs der Urinausscheidung durch die Nierenschwäche zur Erhöhung des Kaliumspiegels, was zu schweren Herzrhythmusstörungen und sogar zum Tod führen kann. Daher muss die Kaliumzufuhr beachtet werden. In folgenden Lebensmitteln ist besonders viel Kalium enthalten: Müsli und Haferflocken, Nüsse, Trockenobst, Bananen und Aprikosen, Gemüse- und Obstsäfte sowie frische oder getrocknete Pilze. Obst und Gemüse in Konserven enthält im Gegensatz zu Frischwaren nur halb so viel Kalium. Auch der Kaliumgehalt in Tiefkühlkost ist viel geringer als in frischen Nahrungsmitteln. Das Wasser, welches sich beim Auftauen ansammelt, ist jedoch sehr kaliumreich. Daher sollte dieses nicht zum Kochen benutzt werden. Häufig ist bei Dialyse-Patienten eine begrenzte Kochsalzzufuhr nötig, da ein erhöhter Kochsalzgehalt zum erhöhten Blutdruck, zur überschüssigen Flüssigkeit in Geweben sowie zum vermehrten Durstgefühl und somit zur Überwässerung führt. Statt Salz sollten lieber Kräuter und Gewürze verwendet werden.
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Tipps zu Ernährung und Abnehmen
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